Gesetz – man darf…

  • Es dürfen nur drei Eizellen pro Zyklus befruchtet werden.
  • Alle erzeugten Embryonen müssen transferiert werden.
  • Erlaubt sind die homologen Techniken, die Samen und Eizellen desselben Paares verwenden.

Die IVF-Techniken sind prinzipiell nur verheirateten oder zusammenlebenden Paaren unterschiedlichen Geschlechts in zeugungsfähigem Alter zugänglich.

Es ist verboten

Das Einfrieren von Embryonen.

Die Befruchtung mit Spendersamen oder Eizellspende.

Die Untersuchung befruchteter Eizellen auf mögliche Erbkrankheiten oder Genschäden.

Italien schließt alleinstehende Frauen oder lesbische Paare von künstlicher Befruchtung aus.

Kosten

Sind ganz unterschiedlich, aber durchschnittlich zwischen 4000 bis 7000 EUR.

Erfolgsquote

Die nicht offizielen Statistiken sprechen über eine Quote zwischen 35 % bis 55%.

Ansichten

“Das Verbot, die befruchteten Eizellen zu untersuchen bevor sie der Frau eingesetzt werden, bedeutet, dass die Paare, die es sich finanziell leisten können, ins Ausland gehen, um die Untersuchung dort zu machen, während die anderen erst wenn die Frau schwanger geworden ist eine vorgeburtliche Untersuchung machen lassen können und dann, wenn Missbildungen festgestellt werden, eventuell abtreiben, was ein Gesundheitsrisiko für die Frau darstellt und unnötigen Schmerz mit sich bringt.”

Der Grund für diese Vorschrift ist die Definition des ungeborenen Lebens. Laut des italienischen Bioethik-Gesetzes ist eine befruchtete Eizelle mit einem Menschen gleichzusetzen und damit genauso geschützt. Sie darf nicht selektiert oder eingefroren werden und nicht zu Forschungszwecken eingesetzt werden. Für die Fortpflanzungsmedizinerin Elisabetta Chelo bleibt die Würde der Frau dabei auf der Strecke.

Quelle: Internet