Spender-Anonymität nicht geschützt

Einer der Hauptgründe, warum Paare aus Grossbritannien eine Behandlung im Ausland wählen, ist die englische Gesetzgebung, die bestimmt, dass Kinder, die mittels IVF gezeugt worden sind, das Recht haben, mit Erreichen des 18. Lebensjahres zu erfahren, wer ihre genetischen Eltern sind. Dieses umstrittene Thema wird in der IVF Ethikwelt sehr diskutiert.

Gesetzliche Einschränkungen

  • Mittels IVF gezeugte Kinder haben das Recht, bei Erreichen des 18. Lebensjahres zu erfahren, wer ihre genetischen Eltern sind.
  • Es können maximal 10 Kinder von einem Eispender gezeugt werden.
  • Spender werden mit bis zu £750 kompensiert
  • Auch gleichgeschlechtliche Partner und Single-Frauen können Ei-Spenden erhalten.
  • Es gibt keine Beschränkung bis zu welchem Alter man eine Behandlung erhalten kann, jedoch bezahlt die NHS nicht für die Behandlung, wenn man älter als 43 Jahre ist.
  • Keiner der Partner darf ein lebendes Kind haben, weder aus der jetzigen noch aus einer früheren Beziehung. Das betrifft sowohl adoptierte als auch biologische Kinder.

Kosten

Die Kosten können von der NHS für drei Zyklen von IVF-Behandlungen übernommen werden, wenn der Patient die Kriterien einhält (www.nice.org.uk/guidance/cg156). Bei Privatbehandlungen kann die IVF-Behandlung in Grossbritannien um die £5000 kosten.

Erfolgsquote

Die Erfolgsquoten sind sehr vom Alter abhängig, aber die höchsten Erfolgsquoten liegen etwa bei 32.2% für Frauen unter 35, und bei 27.7% für Frauen im Alter von 35-37.